Samstag, 22. Juli 2017

Freitag, 21. Juli 2017

39. internationales Fest der sorbischen Poesie


39. internationales Fest der sorbischen Poesie


Aus einer E-Mail vom 12. Juli 2017



Verehrte Kolleginnen und Kollegen,

wie bereits bekannt ist, wird das 39. internationale Fest der sorbischen Poesie in diesem Jahr wohl nicht stattfinden, was ich als Hauptorganisator (seit 1979) mehr als bedaure. Das hat hauptsächlich mit einem Wechsel des Vorstandes beim Träger des Festes viel zu tun (ich habe in diesem Jahr nicht mehr für den Vorstand des Sorbischen Künstlerbundes kandidiert, hätte aber noch die Feste in diesem und kommenden Jahr ehrenamtlich organisiert).

Dennoch werden wir auf Bitten von Herrn Schmidt, Vorsitzender des Hoyerswerdaer Kunstvereins e. V., die in Hoyerswerda geplanten Veranstaltungen durchführen. Ich danke recht herzlich, das Ihr bereit seid, dorthin mitzukommen.  Unter der Trägerschaft des Kunstvereins Hoyerswerda e.V. und Eurer Teilnahme werden wir einen Tag der Poesie, Solidarität und der Freiheit des Wortes veranstalten – zu Ehren des sorbischen Jurij Chěžka (siehe das Programm in der Anlage).  Unter dem Motto der Anthologie „Brücken im Zugwind“, die vor gut einem Jahr im Pop-Verlag erschienen ist. 

[...] 

Mit freundlichen Grüßen
Benedikt Dyrlich




Werter Benedikt Dyrlich,
auch für uns gestaltet sich die Durchführung des Lausitzer Lyrikfestivals aus verschiedenen Gründen immer schwieriger. Im vergangenen Jahr konnten wir keinen Fördertopf für die Tage der LITERATUR öffnen, doch Sie sind auch ohne dass wir ein Honorar oder die Erstattung von Fahrtkosten in Aussicht stellen konnten, nach Senftenberg/ Brieske gekommen und haben mit ihrer Lesung das 4. Festival ermöglicht und bereichert. Unter Kollegen ist es für uns selbstverständlich, dass wir Ihre Bemühungen um die Literatur, die Poesie mit unserer Mitwirkung unterstützen.
Freundlichst
Die Lausitzer Autoren Wolfgang Wache und Yana Arlt


Begegnung mit Autoren während des 4. Lausitzer Lyrikfestivals
In der Runde v.l. Alexander Kiensch, Ortsvorsteherin Brieske, Frau Nicklisch, Susann Vogel (teils verdeckt), Benedikt Dyrlich, Nanette Kubusch, Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Herr Fredrich, Wolfgang Wache, Sandra Stache, Stefan Reschke


Benedikt Dyrlich
während der Brandenburgischen Premiere des
"Bawülon - Brücken im Zugwind"
in Senftenberg.

Wolfgang Wache liest seinen Text, der in der Publikation
"Brücken im Zugwind" veröffentlicht ist.



So gesehen ... Senftenberg


Foto: JA


Donnerstag, 20. Juli 2017

Michael Christopher mit sich selbst im Wettstreit

"Eigentlich ist das heute kein richtiger Slam", stellt Michael Christopher fest. Kurzerhand tritt er in den Wettstreit mit sich selbst, bestimmt fünf der Anwesenden zu Juroren. Und ist mehr als überrascht vom "Sieger" des Abends. In zwei Stunden kann sich der junge Poet richtig ausleben, er steht allein auf der Bühne, liest Texte, die er lange nicht mehr in der Hand hielt oder die er selten auf den deutschen Lesebühnen zum Besten gibt. Das Publikum ist begeistert, freut sich an bekannten Texten und neuen und fordert sogar noch eine Zugabe. Zu manchen Texten gibt es Anekdoten zu erzählen, über die Umstände ihrer Entstehung oder skurrilen Situationen, in denen sie dargeboten wurden, denn immerhin verfügt Michael Christopher über 5 Jahre Bühnenerfahrung. "Vielen Dank für die Einladung", sagt der Autor, "hier ist eine schöne Lesestimmung, ich komme bestimmt mal wieder." Das hoffen die Veranstalter auch.